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Zum Ende der Seite springen es gibt zu viele menschen
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Regionalligator Regionalligator ist männlich
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es gibt zu viele menschen 30.05.2009 22:01

ich denke das so ziemlich alle probleme die wir haben (Klimawandel, stetiger anstieg der lebensmittelkosten, hunger, armut und vieles mehr)
letztenendes zurückzuführen sind auf die "übermenschlichung" des planeten

erstaunlicherweise stimmen mir viele menschen in dieser these zu. Bloß traut sich keiner es öffentlich auszusprechen, da sie sonst von medien und massen verabscheut werden, was wohl daran liegt das die einzige lösung ist leute zu töten.

Hierzu meine Ansicht dazu.
Ich denke wir sollten die medizin größtenteils einschränken, da durch sie leute leben die rein biologisch eigtl tot sein müssten. Natürlich ist das ein widerspruch zur allgemeinen Moral, denn man könnte sagen das wir leute quasi töten obwohl sie leben könnten. ich versuche in dieser hinsicht von nicht leben lassen zu sprechen, und das ist etwas vollkommen anderes als "töten"

ausserdem habe ich das gefühl dass es den meisten vollkommen egal ist (generell solche Themen)
hauptsache sie leben nicht schlecht. da fehlt mir die weitsicht
auf lange sicht werden auch die reichen länder drankommen

ich wollte fragen ob ihr mir da zustimmt und ob ihr bessere lösungsvorschläge habt, ich bin offen für alles

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Beteigeuze Beteigeuze ist männlich
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RE: es gibt zu viele menschen 30.05.2009 23:06

Hi Regionalligator !

Wie Du ja vielleicht weisst, sind es nach der "Meinung" ( Meinung ist nach H.A. eine unwissenschaftliche, oberflächliche Einschätzung eines Sachverhaltes ) z.B. vieler Bürger des Staates Israel, eben immer noch zu wenige. So wollen sie zwar keine weiteren neuen Siedlungen mehr bauen, aber sie wollen die bestehenden erweitern um den immer weiter wachsenden Familien mehr Raum zu geben. Klingt verdammt nach Volk ohne Raum, und das ist nicht erst von Hitler, sondern die alten griechen sind nach der Übernutzung ihrer Biotope auch schon mit den Schiffen losgefahren und haben immer neue Inseln in Beschlag genommen. Die dort lebenden Ureinwohner wurden verjagt, versklavt oder getötet. Eben wie immer: Halbmensch.

Es geht mit hierbei aber wirklich nicht um Israel, es liesse sich ähnliches garantiert in unendlich anderen Fällen zeigen.

Quantitatives, ungesteuertes Wachstum ist für mich ein Merkmal des Opportunismus.

http://aufbruch.foren-city.de/topic,795,-opportunismus.html

Viele Grüße

PS: in der DDR z.B. gab es eine Bevölkerungspolitik die die Einwohnerzahl konstant gehalten hat, trotz Pillenknick, wurde mit Sozialmassnahmen ausgeglichen, und ohne zu unzähligen Millionen "Importe" zu bemühen. gehen tut alles, nur interessiert das die Bourgeoisie nicht.
Was in Zukunft ist, ist ihr egal, da ihr Bewusstseinsstand, der zugleich auch der des Volkes ist, nämlich der des Opportunismus, dieses nicht erkennen kann und will.

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Regionalligator Regionalligator ist männlich
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ist unbestreitbar 31.05.2009 11:05

Ich hab ma nen artikel in einem wissenschaftsmagazin (klingt nicht sehr vertrauenswürdig) gelesen über ein buch von thomas maltus (1798(!))

hier mehr dazu

sein buch stieß damals zunächst auf viel Widerspruch, weil seine mittel gegen diese überbevölkerung vor allem waren die armen Menschen weniger mit Essen zu versorgen, weniger bildung genießen zu lassen und ihnen eine enthaltsamkeit zu predigen, dass weniger arme generationen geboren werden. später nahm die britische Regierung dieses Buch als Grundlage verschiedenster Reformen und das Leben der Mittellosen wurde wurde zunehmend schlechter/unmenschlicher, wo bei mir an dieser Stelle ebenfalls die moralische Grenze auftaucht ganz unbewusst. Natürlich ist es richtig was Maltus forderte, allerdings würde ich persönlich mehr auf enthaltsamkeit setzen was aber fast nur mit einer religion durchzusetzen wäre wogegen ich ja auch bin, allerdings hat bzw klappt es doch auch in Indien mit dem hinduismus, wären menschen konsequenter hätten wir dieses problem nicht

unbestreitbar (damit wir nicht wieder bei null anfangen ;-)
ist das die überbevölkerung ein ernsthaftes problem ist.

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Beteigeuze Beteigeuze ist männlich
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Demografische Revolution 31.05.2009 12:52

Hi !

Also, wie gesagt, Hegel: Das Wahre ist das Ganze.

Für mich ist die Bevölkerungsexplosion kein getrennt behandelbares Problem, sondern ein Teilproblem der Bewusstseinsstufe des Halbmenschen.

Wenn die Entwicklung in einem Land "vernünftig" vonstatten geht, ohne Missbrauchssteuerung von aussen, wie heute in der dritten Welt, dann kommt es zu einer sog. demografischen Revolution.

D.h. aus dem Prinzip 7 Geburten, damit 2 überleben, wird 2,1 geburten damit 2 überleben...o.s.ä.
Wie gesagt, man könnte das einfach steuern, wenn man wöllte, will aber niemand.

Endzeitkrieg dagegen wird von allen vermutlich als lebensgefühl bereicherndes Abenteuer ersehnt...

Die Bevölkerungsexplosion in der Klassengesellschaft ist dagegen simpel erklärt.

1. Als der Mensch durch die Werkzeugentwicklung/Arbeitsteilung ein Mehrprodukt erarbeiten konnte, wurde er selbst ausbeutbar, vorher war nur die Natur ausbeutbar !

2. Die Stärkeren (intelligenteren) haben nun den "unteren" ( späterem Volk ) erklärt was sie zu tun haben, nämlich schuften den ganzen Tag ! Vorher als Jäger und Sammler, nach z.B. Jared Daimond nur ca 15 - 20 h die Woche !

3. Jetzt könnte man fragen warum sie das getan haben ? Meine These: Sie durften sich dafür unbegrenzt forpflanzen ! Vorher in der Horde nicht ! Da gab es einzuhaltende Rangordnungen !
Die "höhere" Form der Gerechtigkeit in der Klassengesellschaft, gegenüber der Horde, ist also die unbegrenzte Forpflanzung aller !

Muss ergänzen: Die Sesshaftigkeit hatte auch einen human-fortschrittlichen Aspekt: Die Kindestötung wurde unnötig ! Vorher Praxis bei allen Nachgeborenen, solange daß Vorgeborene noch nicht selbst laufen konnte, da die Mutter nur eins schleppen konnte, les mal bissl Soziobiologie ...

-> allerdings wurde eben dieser wie alle Fortschritte, statt zur Qualitätssteigerung in reinste Quantitätswucherung umgewandetl !

4. Dieser verbindende Opportunismus kam beiden Seiten zurecht. Die Herrscher hatten umsomehr Mehrprodukt, als sie Sklaven, Bauern, Arbeiter ( etc) hatten, und konnten umsomehr Soldaten, Wissenschaftler etc. ernähren. Der Sklave, Bauer etc. darf sich unbegrenzt fortpflanzen unter der Bedingung daß seine Nachkommen genauso wieder für den Herrscher schuften. Auch im Krieg mit Nachbarstaaten, zwangsläufig durch permanent angestrebte Biotopübernutzung, siegt meist dann der mit der grösseren Masse, weil er auch automatisch mehr und bessere Kriegstechnik hat.

Dieser Alptraum hält bis heute an, da ja das Bewusstsein sich bis heute nicht geändert hat.
Heute ist die Ausbeutung nur global, deshalb müssen die Milliarden nicht mehr in den USA selbst leben, aber ihr abgepresstes Mehrprodukt ( im Kap Mehrwert nach Marx ) verschwindet nach dort und schafft dort die immer grössere Machtkonzentration ! ( allmählicher Übergang von der vertikalen Nationalstruktur, in eine horizontale Globalstruktur o.s.ä. )

Jede Religion enthält übrigens als letzte Quintessenz nichts anderes als Opportunismus.
-> also Selbstüberhöhung ( besserer, einzig richtiger Gott etc ) zum Zweck der maximalen eigenen Genexplosion !

Meine Def. für Religion: :-)

Religion ist die ganzheitliche ideelle Widerspiegelung der opportunistischen Lebensweise des Menschen. ( ääähhh Halbmenschen :-) )

Das Thema wurde vor langer Zeit auch schonmal hier diskutiert, da kann man auch schön die Unwissenschaftlichkeit der meisten Linken sehen, Kommentare wie: Wozu brauchst Du den Urwald , wenn man abholzen will, soll man abholzen etc..... :-)

http://kf.x-berg.de/forum/thread.php?threadid=2851

--->>> Das Problem wäre nur von Menschen mit Vernunft zu lösen, die also nicht die Zahl ihrer Nachkommen maximieren, sonderen deren Qualität, Ausbildung, Erziehung.....

--->>> Hegel: Umschlagen von Quantität in Qualität , interessiert im Imperialismus keine Sau !

Viele Grüße

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RE: Demografische Revolution 14.12.2009 20:20

Zitat:
Original von Beteigeuze
3. Jetzt könnte man fragen warum sie das getan haben ? Meine These: Sie durften sich dafür unbegrenzt forpflanzen ! Vorher in der Horde nicht ! Da gab es einzuhaltende Rangordnungen !
Die "höhere" Form der Gerechtigkeit in der Klassengesellschaft, gegenüber der Horde, ist also die unbegrenzte Forpflanzung aller !

Das stimmt so nicht, und das weißt Du auch. Unbegrenzte Fortpflanzung war illusorisch, weil ganz einfach das Nahrungsangebot die Population begrenzte. Das eigentliche Problem ist auch nicht das Bevölkerungswachstum. Das Problem ist der Profit. Dafür stampft die Bourgeoisie alle Gesetze unter ihren Fuß. Die Natur wird ausgebeutet auf Deibel komm raus. Dort wo ihr auf die Finger geklopft wird, werden Alibiprojekte gestartet, damit man in entlegenen Regionen der Welt so richtig die Sau raus lassen kann. Da brauchts keinen Umweltschutz.
Die ganze Herumtanzerei unseres Bundesengelchens ist nichts weiter als Augenwischerei. Warum verbietet Deutscghland nicht die Potenzverstärker, die Hekatonnen Kohlendioxid in die Luft schleudern? Warum gibt es in Deutschland kein Tempolimit? Ganz einfach, die Geldgeber sind dagegen, Sie wollen sich ihren Profit nicht beschneiden lassen. Und die Gehirnamputierten, die diese Potenzverstärker kaufen, schreien noch hurra. Freie Fahrt für freie Bürger? Nein, freie Fahrt für dumme Tröpfe.
Gruß cato

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Ceterum censeo, Carthaginem esse delendam.
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Revoluzzer 15.12.2009 17:43

HI CATO !

Zitat:
Original von cato Das stimmt so nicht, und das weißt Du auch. Unbegrenzte Fortpflanzung war illusorisch, weil ganz einfach das Nahrungsangebot die Population begrenzte. ..


Naja ich weiss, wir werden wohl nicht zusammenkommen mit unserer Denke. Halbsoschlimm.

Ich meine die dreidimensionale Freiheit des Normalos, der nun eine "eigene" Frau hatte, diese unterdrückte, sie als seinen "ausgelagerten Geburtskanal" betrachtete, ihm zu Diensten beim Trieb seine Gene unendlich zu vermehren. In der Horde dagegen gab es eine Rangordnung ! ! !

Logisch, das Biotop hat die Bevölkerungsdrilliardisierung begrenzt in der Sesshaftigkeit, nichts sonst.
( Also eben keine Vernunft ! ) Hätte das Biotop mehr hergegeben wären es heute mehr, vielleicht einige Zehndrilliarden, und hätte das Biotop noch mehr hergegeben wären es eben heute noch mehr, also vielleicht einige zehn Oktilliarden. Du hast leider immer noch nicht verstanden, ganzheitlich, was Opportunismus ist. Er ist unbewusstes Leben. Nichts sonst. Und das tut der Normalo. Nichts sonst.

( unbewusstes Leben -> reine, oder überwiegende Triebsteuerung, keine /fast keine vierdimensionale Vernunft -> permanente Biotopübernutzung -> Krieg etc etc etc)

http://aufbruch.foren-city.de/topic,795,-opportunismus.html

Zitat:
Original von cato Das eigentliche Problem ist auch nicht das Bevölkerungswachstum. Das Problem ist der Profit. Dafür stampft die Bourgeoisie alle Gesetze unter ihren Fuß. Die Natur wird ausgebeutet auf Deibel komm raus. Dort wo ihr auf die Finger geklopft wird, werden Alibiprojekte gestartet, damit man in entlegenen Regionen der Welt so richtig die Sau raus lassen kann. Da brauchts keinen Umweltschutz...


Das Grundproblem ist der Opportunismus als Bewusstseinsstufe. Also der quantitative Wachstumswahn, angetrieben durch das "Es". Du solltest etwas Soziobiologie lesen. Der karge Mittelmeerraum bsw. ist ein Produkt des Menschen ( besser des opportunistischen Halbmenschen ) lange bevor es Kapitalismus gab. Die Geschichte der Inkas und anderer Völker zeigen alle das Gleiche. Drilliardisierung bis alles verreckt.

Die Bourgeoisie hat nun zum Drilliardisierungswahn der Gene, noch den Drilliardisierungswahn des Prokopfverbrauch obendrauf gesetzt, und somit die Zernutzung des Globus quadriert. Das ist es was ich mit "quadrierter Unendlichkeit" gemeint habe:

Unendliche Bevölkerung x unendlicher Pro-Kopf-Verbrauch: Der Traum der Bourgeoisie.

Denn sie hängt parasitär an diesen Stoffwechselprozessen und saugt ihren Profit. Deshalb kann Ihr die Exkrementierung des Planeten nicht schnell genug gehen.

Der Normalo hat aber das gleiche Ziel wie die Bourgeoisie, er will nur eins. Immer mehr Alles.

===>>> Dialektische Einheit von Volk und Herrscher ! -> verbindendes Element: die Bewusstseinsstufe !

Ob Linke oder Rechte, die Welt interessiert sie meist nicht, sie sind alle Opportunisten. Beispiele:

http://kf.x-berg.de/forum/thread.php?postid=50763#post50763

http://aufbruch.foren-city.de/topic,949,...dzeitkrieg.html


Schau Dir die Meinungen und Teilnahmequoten dort an. Es gibt so gut wie keine Menschen.

Der in der Klassengesellschaft zur Degeneration gezüchtete ist für mich keiner !

Zitat:
Original von cato Die ganze Herumtanzerei unseres Bundesengelchens ist nichts weiter als Augenwischerei. Warum verbietet Deutscghland nicht die Potenzverstärker, die Hektatonnen Kohlendioxid in die Luft schleudern? Warum gibt es in Deutschland kein Tempolimit? Ganz einfach, die Geldgeber sind dagegen, Sie wollen sich ihren Profit nicht beschneiden lassen. Und die Gehirnamputierten, die diese Potenzverstärker kaufen, schreien noch hurra...


Konsens. Vergiss nicht der Kapitalismus ist wie alle vorherigen Formationen religiös.

Und religion ist die ganzheitliche ideelle Widerspiegelung der opportunistischen Lebensweise des Halbmenschen.

Klar, die meisten Bürger bilden sich hier im Westen ein Atrheisten zu sein. Einige noch Christen. Beides aber ist falsch. Die Religion der Bourgeoisie ist der Pantheismus(1) der per Sekularität über die traditionellen Religionen übergestülpt wurde. Die Bürger leben und glauben, zumindest in den Ausbeuterdemokratien, längst an diese Religion der Bourgeoisie, deren Gott der Wachstumswahn ist, den sie über den menschlichen Verstand stellen.

(1) Rüstow: Das Versagern des Wirtschftsliberalismus : These:
Die Prämissen von A.Smith und Spinoza sind gleichzusetzen:

Der Egoismus des Einzelnen schafft automatisch den Wohlstand aller <<===>> Substanz=Gott=Natur

( kostet bissl Gehirnschmalz, versuche es mit eigenen Worten widerzugeben, dann hast Du es geschnallt, Denkhilfe: wer kümmert sich in Smith`s Prämisse um das Allgemeinwohl ? )

===>>> Rüstow hat hier sehr schön den religiösen, ( Ich: und damit den opportunistischen) Charakter des Kapitalismus analysiert ! ! !

Viele grüße

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RE: Revoluzzer 15.12.2009 18:15

du meinst also, der kapitalismus ist nichts weiter als eine fortsetzung der religion mit anderen mitteln, quasi?
hmm -so hab ich das noch nie gesehen. aber man kann viel behaupten was im ersten moment richtig klingt. ich hab mir deine links noch nicht durchgelesen, das werd ich später tun, deswegen hab ich noch ein paar fragen: kann man den kapitalismus einfach mit diversesten religionen gleichsetzen? ich finde deine definition von religion ganz toll, aber dann fällt beispielsweise das christentum bei diesem vergleich ein wenig aus dem rahmen dieser definition. oder anders: wo sind die bezugspunkte zwischen religion und kapitalismus? nur weil sie in einem punkt sehr übereinstimmen, ist das für mich keine berechtigung sie fast gleichzusetzen. gott ist der wachstumswahn??? ich denke in dem sinne ist dies ein wenig überspitzt, oder?
ausserdem denke ich nicht, dass der egoismus gleich der substanz ist, die man mit gott gleichsetzen kann, ganz einfach aus dem grunde, dass der egoismus des einzelnen in der masse nahe null ist. in der masse ja, die masse hat damit einen gott, aber dann ist der einzelne ja nicht relevant, und dieser religion quasi nicht angehörig. der mensch ist zwar opportunistisch veranlagt, und ich finde den gedanken und dessen gang zwar sehr interessant, doch hinkt das ganze noch zu sehr.

um wieder zum thema zurückzukommen: sollte man nicht vielleicht alles so lassen wie es ist? in deutschland gibt es in den nächsten 50 jahren nur noch rund 60 millionen menschen. wenn das in den weiteren reichen industrieländern auch passiert, kann da schon mal ne milliarde weniger zusammenkommen. das hauptproblem liegt aber eigentlich in den armen ländern, wenn es nicht gemein klingen würde, würde ich sagen, die vermehren sich wie die ratten, aber was sollen sie anderes tun? kinder müssen in afrika dann ihre eltern versorgen, sind sozusagen ihre rente. viele leute können es sich gar nicht leisten, weniger kinder zu bekommen, unter diesen lebensbedingungen, würden 1,42 kinder doch nie im leben reichen, die würden ihnen unter den fingern wegsterben. hat also auch was mit opportunismus zu tun Augenzwinkern , die vielen kinder in afrika. doch was kann man dagegen tun?

soviel dazu

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Scrutini
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15.12.2009 19:58

ich kann cato hier nur recht geben, das Bevölkerungswachstum hat die Probleme des Menschen zwar beschleunigt, aber nur weil durch eine größere Bevölkerung auch der Anteil der Menschen größer ist die ihr Leben besonders auf Kosten der Umwelt oder auf Kosten anderer Gesellschaftgruppen leben.

Die ungebremste Fahrt des Opportunismus durch unsere Gesellschaft, in der wir Probleme zwar erkennen, aber längst nicht die nötige Verantwortung dafür tragen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, hält viele Probleme am Leben und lässt auch neue aufleben.

Der Klimawandel ist enstanden weil frühere Generationen die Folgen der Emission von Treibhausgasen zunächstmal nicht gesehen, dann unterschätzt und jetzt wo wir die Folgen kennen dem Profit zu Liebe lieber kleinredet oder gar ignoriert.

Armut und Hungersnot enstehen dank ungerechter Verteilung. Ich denke das zeigen die Brotberge die hierzulande vernichtet werden oder die Tatsache das es Manager/Sportler mit 2stelligen Millionengehältern gibt während einige andere bei gleichem Arbeitspensum nicht mehr als 3000 Euro im Jahr verdienen.

Der Anstieg der Lebensmittelkosten ist meiner Meinung nach keine Mangelerscheinung der Lebensmittel, sondern ein kleiner Rücktrend von der Ungerechtigkeit und gleichzeitiger Ausnutzung dieses Trends. Die Milchpreise steigen weil die Bauern ihre Existenz sichern müssen, gleichzeitig wird dieser Trend vom Handel ausgenutzt indem er auf die Preiserhöhung der Bauern noch ein wenig drauflegt, sie aber nur mit ersterem begründet.
Zudem sind die Lebensmittel im EU-Vergleich in Deutschland ohnehin langezeit billig gewesen.

Es ist einfach so das der Politapparat nicht die Macht hat, die er haben müsste um eine angebrachte soziale Gerechtigkeit oder die richtigen Massnahmen gegen den Klimawandel zu schaffen. Die Abhängigkeit der Politik von der Wirtschaft und damit von den Geldgebern und die Ohnmacht die im Volk verbreitet wurde schafft unausgewogene Machtverhältnisse, die unterschiedliche Lebensverhältnisse und damit auch Armut, Hunger nach sich ziehen.
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Reh & Kontra :-) 15.12.2009 20:08

Hi !

Vorweg. Wir sind uns hoffentlich einig daß Du nichts glauben sollst, sondern wir wollen ja hier denken. Irrtum inbegriffen. :-) Leider.

Zitat:
Original von Regionalligator
du meinst also, der kapitalismus ist nichts weiter als eine fortsetzung der religion mit anderen mitteln, quasi?


Der Pantheismus ist die nächsthöhere Form der Religion mit der nächsthöheren Gottabstraktion.

-->> Polytheismus -> Monotheismus -> Pantheismus

Danach kommt hoffentlich die wissenschaftliche Weltanschauung des Menschen, oder der Untergang. :-)

Wenn es Dich interessiert lies dazu eine schöne Hypothese von Freud in der er die ökonomische Notwendigkeit vom Polytheismus zum Monotheismus beschrieb:

"Der Mann Moses und die monotheistische Religion"

Diese These, daß der Polytheismus zur Herrschaft nicht mehr taugte, weil er in grossen Reichen quasi in "Dialekte" zerfälllt, die Ägypter hatten über 2000 Götter!, was die Einheit stört, lässt sich sehr gut auf die Bourgeoisie übertragen, denn diese setzte zur globalen Vernutzung des Globus an, und musste dazu die Grenzen der traditionellen Religionen überwinden.

Dies tat sie geschickt, indem sie per Sekularität ihren Pantheismus über alle Religionen stellte.

Warum dies funktionierte, ohne die alten Religionen verbieten zu müssen?

Weil ihre Religion die höchste dreidimensionale Freiheit enthält ( Prämisse von Smith ). Wer sich gern darüber hinaus weiter selbst beschränken will, ihr doch egal, der soll dies tun. Hauptsache ihre Religion wird überall geduldet.

( Der unbewusst Lebende versteht von alldem nichts, denn er will die Welt nicht verstehen, er will einfach nur in ihr leben. )

Die Sekularität ist also eine geschickte Lüge. Es wird behauptet daß Politik und Religion verschiedene Dinge seinen. Das ist falsch. Denn Religion ist nichts anderes als Verhaltensvorschrift. Also strategische Politik.

Wenn es Dich interessiert, ich hab ein Essay über Religion geschrieben, vielleicht noch bissl unfertig, arbeite immer mal wieder daran.

Nochmal Pantheismus:

Eine Religion ist, wenn ich über die menschliche Vernunft eine andere, göttliche stelle. Über diesen Trick werden dann gemeinsam mit dem Glaubenssystem Ansprüche aus dem "Es" ins Überich geschrieben.

Diese Ansprüche aus dem "Es" werden damit über die "ich"-Leistung gestellt und der menschlichen Vernunft entzogen.

Jede "neue" religion hat immer dann die "ältere" besiegt, wenn in ihr eine höhere Stufe des Opportunismus erlaubt war! So wurde zum Beispiel in den monotheistischen Religionen die Natur zur unbegrenzten Vernutzung freigegeben. ( Auszug aus Ägypten, Bergpredigt , schau mal ob Du dort den Opportunismus wiederfindest ! )

War dies in den alten Religionen vorrangig das Wachstum des Volkskörpers, wird dies im Pantheismus der Bourgeoisie ergänzt, und teilweise wie in den Ausbeuterdemokratien auch substituiert, durch das unbegrenzte quantitative Konsumwachstum. ( keine Kinder mehr, dafür zwei Hunde und nen Porsche )

Kannst Du die Gleichsetzung der Prämissen nachvollziehen? Täte mich interessieren. :-)

Zitat:
Original von Regionalligator
aber dann fällt beispielsweise das christentum bei diesem vergleich ein wenig aus dem rahmen dieser definition


Glaube ich nicht. Es wird eben die Tatsache übersehen daß in den Industrienationen die Menschen längst nach der Religion der Bourgeoisie leben. Egal ob sie das verstehen oder nicht. Der Ägypter vor 3000 Jahren hätte seine Religion auch nicht als solche erkannt, es war sein Leben.

Und als in den "christlichen" Staaten das Christentum noch Staatsreligion war hat es sich wohl kaum von den Staaten die heute noch eine traditionelle Staatsreligion haben, unterschieden?

Freu mich auf Deine Antwort!

Viele Grüße

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Phänomenologisches 15.12.2009 21:02

Hi Scrutini!

Du reflektierst hier sehr schön verschiedene Erscheinungen aus der Realität. Ich bin aber der Meinung, wenn Du die Welt verstehen willst, musst Du sie, die Erscheinungen, in ein System bringen. Auch auf die zwangsläufige Gefahr von Irrtümern, also Unvollkommenheit. Wahrheit ist ein Prozess.Und zwar ein dialektischer, also einer von Widersprüchen, glaub mir ( :-) ) damit hab ich auch genug Probleme. Ich sag dann immer "Wenn die Welt einfach wäre, hätten die Tiere sie schon begriffen." ( Scherz )

Zitat:
Original von Scrutini
ich kann cato hier nur recht geben, das Bevölkerungswachstum hat die Probleme des Menschen zwar beschleunigt, aber nur weil durch eine größere Bevölkerung auch der Anteil der Menschen größer ist die ihr Leben besonders auf Kosten der Umwelt oder auf Kosten anderer Gesellschaftgruppen leben..


Lassen wir mal die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen kurz beiseite, ich denke die Kommunisten haben diese Überbetont und als einziges Problem gesehen. Die Daseinsweise der Demokratie hab ich hier beschrieben:

http://aufbruch.foren-city.de/topic,797,...ourgeoisie.html

Es geht eben darum, daß der Mensch begreift, daß die Ausbeutung (also mehr nehmen als geben ) als ganzes Prinzip überwunden werden muss. Wenn jeder Fortschritt der Technologie nur in quantitatives Bevölkerungswachstum "gesteckt" wird, anstatt in Qualitatives, also Bildung, bewusstes Leben, dann kommt man aus dem Teufelskreis nicht heraus. Die Sesshaftigkeit wurde, ausser für die wenigen obersten Herrscher, in reines quantitatives Wachstum umgesetzt. Schlechtere Kost durch Monokulturen, VIELMEHR Arbeit als zuvor! Der Jäger und Sammler arbeitete nach Schätzungen der Soziobiologen nur ca 15 bis 20h die Woche!

Zitat:
Original von ScrutiniDie ungebremste Fahrt des Opportunismus durch unsere Gesellschaft, in der wir Probleme zwar erkennen, aber längst nicht die nötige Verantwortung dafür tragen und die notwendigen Konsequenzen ziehen, hält viele Probleme am Leben und lässt auch neue aufleben.


Auch hier findest Du überall die Religiösität als Rechtfertigung.

War es in den alten Religionen die Wiedergeburt, der irgenwann erscheinende Erlöser, die Sintflut, oder die Bestrafung/Belohnung im Jenseits, so ist es in der Religion der Bourgeoisie der Glaube an den technischen Fortschritt, der "dereinst" alle Probleme spielend lösen wird.

Die Verschiebung der Problemlösungen in eine unbestimmte Zukunft ist ein Merkmal was Du in allen Religionen wiederfindest!

Zitat:
Original von Scrutini
Armut und Hungersnot enstehen dank ungerechter Verteilung. Ich denke das zeigen die Brotberge die hierzulande vernichtet werden oder die Tatsache das es Manager/Sportler mit 2stelligen Millionengehältern gibt während einige andere bei gleichem Arbeitspensum nicht mehr als 3000 Euro im Jahr verdienen.


Das zeigt doch sehr schön daß die Maxime von Smith nichts anderes als ein verlogenes religiöses Monstrum ist! Nach 200 Jahren Kapitalismus!

Zitat:
Original von Scrutini
Der Anstieg der Lebensmittelkosten ist meiner Meinung nach keine Mangelerscheinung der Lebensmittel, sondern ein kleiner Rücktrend von der Ungerechtigkeit und gleichzeitiger Ausnutzung dieses Trends. Die Milchpreise steigen weil die Bauern ihre Existenz sichern müssen, gleichzeitig wird dieser Trend vom Handel ausgenutzt indem er auf die Preiserhöhung der Bauern noch ein wenig drauflegt, sie aber nur mit ersterem begründet.
Zudem sind die Lebensmittel im EU-Vergleich in Deutschland ohnehin langezeit billig gewesen.


Da kann ich nur zur sogenannten sozialen Marktwirtschaft sagen:
Sie war ein Werkzeug im Kampf gegen den Kommuinismus.
Nach dem Motto: Machterhalt geht vor Profitmaximierung.

Zitat:
Original von Scrutini
Es ist einfach so das der Politapparat nicht die Macht hat, die er haben müsste um eine angebrachte soziale Gerechtigkeit oder die richtigen Massnahmen gegen den Klimawandel zu schaffen. Die Abhängigkeit der Politik von der Wirtschaft und damit von den Geldgebern und die Ohnmacht die im Volk verbreitet wurde schafft unausgewogene Machtverhältnisse, die unterschiedliche Lebensverhältnisse und damit auch Armut, Hunger nach sich ziehen.


Hihi. Du bist also ein Gläubiger der Demokratie. (nicht böse gemeint)

Dieter Hildebrand hat dazu gesagt:

"Politik ist der Spielraum den ihr die Wirtschaft lässt."

Das Parlament ist das Gotteshaus der Bourgeoisie, dort wird ihr Opportunismus gepflegt, dort werden ihre Religionskriege beschlossen.

Meinugsfreiheit ist nichts anderes als Sprache gewordener Opportunismus.

Du musst dazu wissen was eine Meinung philosophisch ist.
Lies dies bei Platon oder Hannah Arendt.

Kurz: Sie ist die willkürliche, unwissenschaftliche Mischung aus allem was mir im Moment nützt. -> Was geht mich mein Geschwätz von gestern an. :-)

Viele Grüße

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Pantheismus der Bourgeoisie 17.12.2009 09:49

Der Kapitalismus ist eine auf einer religiösen Grundlage aufgebautes Gesellschaftssystem, wie alle opportunistischen Formationen vor ihm auch! Der Glaube der Bourgeoisie ist der Pantheismus nach der Maxime von A.Smith. Praktisch könnte man dies vielleicht so ausdrücken.

Es ist der Glaube oder Wahn, was nicht wirklich etwas verschiedenes ist, an das ungesteuerte blinde Wachstum, als der der Materie innewohnenden höchsten Gottesidee, welchen er über die menschliche Vernunft stellt.



Viele Grüße

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17.12.2009 16:18

Ich glaube an die Theorie der Demokratie....
das Volk wählt seine Vertreter, die dann politisch die Interessen des Volkes vertritt.

Leider ist das in unserer heutigen Gesellschaft bzw. wahrscheinlich nie praktisch möglich, weil es immer Politiker geben wird die es ausnutzen werden das politische Prozesse für das Volk nahezu untransparent sind und ihre eigenen Interessen bzw. die der Wirtschaft im stillen Kämmerlein vertreten.

Die Demokratie ist somit eine Scheindemokratie und das Volk wird mit der Notwendigkeit von Wachstum für ihr eigenes Wohl bei der Stange gehalten. Ja genau mit dem Pantheismus, wie du es beschreibst.

Und um es auf den Punkt zu bringen..... das Problem das die Probleme für die gesamte Masse an Menschen bringt, ist nicht das es zuviele Menschen gibt, sondern das vorwiegend die Interessen der Bourgeoisie vorangetrieben werden und die Interessen des restlichen Volkes (Hunger, Armut) und der Menschheit als Ganzes (Klimawandel) auf der Strecke bleiben.

Sehen wir nur den Klimagipfel in Dänemark... in den Medien werden wir doch eigentlich schon darauf vorbereitet das er scheitern wird und das Merkel und Co alles probiert haben. Ähnlich wird in den anderen Staaten auch woanders der Sündenbock für das scheitern des Klimagipfels woanders gesucht werden oder der Spieß wird ganz umgedreht und der Klimawandel wird als Politinstrument dargestellt um wiederum Millarden in einige Bereiche fließen zu lassen. Und wer garantiert uns das es vl. nicht doch so ist, wenn der Klimagipfel doch noch eine überraschende Wende hat.

Fakt ist der Normalo kann nur mit den Fakten arbeiten, die ihm die Medien vorlegen. Und Fakt ist das die Politik und auch die Wirtschaft ihre Finger ganz schön in den Medien drin haben.

Ich sehe die Medien in unserer Zeit ähnlich wie die Kirche in der vergangenen Zeit. Sie ist die Bühne des Pantheismus. Jetzt glauben wir zwar kaum mehr was die Kirche sagt, aber den Medien glauben wir wahrscheinlich viel zu viel.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Scrutini: 17.12.2009 16:20.

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Beteigeuze Beteigeuze ist männlich
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Darauf ein Prost ! 17.12.2009 16:57

Zitat:
Original von Scrutini
Ich sehe die Medien in unserer Zeit ähnlich wie die Kirchen in der vergangenen Zeit.

Sie sind die Bühnen des Pantheismus.

Jetzt glauben wir zwar kaum mehr was die Kirche sagt, aber den Medien glauben wir wahrscheinlich viel zu viel.


Hehehe, genial, darauf bin ich noch nicht gekommen. Kernig. Gekauft.

Werde es in "Lizenz" mitbenutzen...

http://aufbruch.foren-city.de/topic,797,...ourgeoisie.html

Viele Grüße

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Wo kann man ein Wurmloch besichtigen ?
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cato cato ist männlich
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Dabei seit: 03.12.2009
Beiträge: 26

21.12.2009 15:18

Zitat:
Original von Scrutini]
Fakt ist der Normalo kann nur mit den Fakten arbeiten, die ihm die Medien vorlegen. Und Fakt ist das die Politik und auch die Wirtschaft ihre Finger ganz schön in den medien drin haben.


Bei Letzterem stimme ich Dir voll zu, wobei ich die Prioriäten umdrehen würde.
Wieso ist der Mensch nur auf die Medien angewiesen? Er hat fünf verschiedene Sinne, die von der Natur nicht ursprünglich für Medienkonsum gebidet wurden. Damit kann er Reize aus der Umwelt wahr nehmen und im bordeigenen Computer (sprich: Gehirn) verarbeiten. Oder, wie ich es gern ausdrücke: Selbst denken macht klug.
Gruß cato

__________________
Ceterum censeo, Carthaginem esse delendam.

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Scrutini
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Beiträge: 14

21.12.2009 17:28

Ja ich meinte mit meiner Formulierung auch nicht das man alles glauben soll, was einem die Medien vorgaukeln, sondern das man nicht überall selbst dabei sein kann und sich bei vielen Sachen augrund dessen was die Medien berichten (natürlich nach eigener Interpretation) sein Bild machen muss.
Sonst würden wir bestimme Sachen aus der Welt ja auch gar nicht wahrnehmen... woher denn auch wenn nicht aus den Medien?
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