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Zum Ende der Seite springen Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe
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volkerschendel
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Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 13:10

Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe
s.a.:

http://www.archiv.saehannover.de/html/214.html

Morin de Villefranche, Jean-Baptiste; Stiehle, Reinhardt (2005): Astrologia Gallica. Buch 21: über die aktiven Determinationen der Himmelskörper und die passiven Determinationen der sublunaren Welt. 2. Aufl. Mössingen: Chiron-Verl. (Klassiker der Astrologie). – Reinhardt Stiehle schreibt in seiner Einleitung S.9: „Es ist eine Ironie des Schicksals, dass in der Astrologie heute sehr wenig über das Leben und Werk jenes Mannes bekannt ist, der ihre Deutungsgrundlagen ganz entscheidend und nachhaltig geprägt hat. Die Rede ist von Jean-Baptiste Morin, der am 23. Februar 1583 in Villefranche geboren wurde und 1656 starb. Es studierte in Aix und in Avignon, wo er 1615 den medizinischen Doktorgrad erwarb. Für 15 Jahre übte er den Beruf des Arztes aus, ohne dabei wirklich glücklich zu sein. Jean-Baptiste Morin wurde von dem schottischen Alchemisten und Astrologen William Davison in die Astrologie eingeführt. […] Morins Ruf als Astrologe war beträchtlich. Höfische Kreise konsultierten ihn und er stand in besonderer Gunst bei Königin Maria von Frankreich, bei Königin Christine von Schweden sowie bei den Kardinälen Richelieu und Mazarin. […] Im Jahre 1630 wurde Morin als Professor der Mathematik das Collège de France berufen. […] Das Lebenswerk des Jean-Baptiste Morin de Villefranche, an dem er mehr als 30 Jahre gearbeitet hatte, trägt den Titel „Astrologia Gallica“. […] Das Buch wurde erst 1661 in Den Haag posthum veröffentlicht. Es handelt sich um einen mächtigen Folianten von 784 Seiten, inklusive Tabellen und Beispielhoroskopen, der in 26 Bücher eingeteilt ist. In den ersten acht Büchern versucht Morin, sich gegen die theologischen und philosophischen Einwände abzusichern: Gottesbeweise, Willensfreiheit, die Metaphysik des Universums, Materie und Zeit sind einige der Themen, die er bespricht. Ab dem neunten Buch befasst er sich mit der Astrologie, zunächst mit der Physik der Planeten und Kometen, anschließend behandeln fünf Bände die Charakteristik der Planeten und einiger Fixsterne. Es folgt eine Abhandlung über die Häuser, die er als leere geometrische Gebilde betrachtet, die erst durch die Planeten und Zeichen ihre Bedeutung erlangen. Morin vertritt in der „Astrologia Gallica“ die von Regiomontanus gelehrte rationale Manier, dies ist umso erstaunlicher, als er ja auch ein eigenes Häusersystem entworfen hatte. Die restlichen Bücher sind eine Darlegung der eigentlichen Astrologie von Morin. Sein Ausgangspunkt ist die Lehre des Ptolemaeus‘, dessen Werk er aber von allen mittelalterlichen Zusätzen und abergläubischen Regeln bereinigte und mit den Kenntnissen des 17. Jahrhunderts aktualisierte. Das Kernstück seiner astrologischen Theorie bildet die im 21. Buch der „Astrologia Gallica“ dargestellte Determinationslehre.“

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 13:59

hey ich empfinde das als spammen, was du hier tust.
ich hoffe du bist zu mehr fähig, und erklärst mir, ob du ein "astrologe" bist, ob du daran glaubst, und vor allem: WIESO du daran glaubst. ich halte das offen gesagt für humbug, aber vielleicht kannst du mich vom gegenteil überzeugen. dieses forum heisst nämlich, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, advanced THINKING und nicht advanced spamming. ausserdem bin ich mir sicher, dass es zahlreiche foren gibt, wo das, was du hier ablässt besser zu gehör kommt.
es zeugte also von kommunikationsbereitschaft, wenn du eine vernünftige antwort geben würdest, und zu einem dialog fähig sein würdest.

also sag mir:
was ist astrologie deiner meinung nach?
wieso verdient sie einen platz in diesem forum?
wieso glaubst du an die astrologie?
wieso kenne ich keinen einzigen menschen, der nur im entferntesten an astrologische aussagen glaubt?

weisst du, ich kenne das nur aus dem fernsehen, wo man dann öffentlich miterleben darf, wie die leute am telefon verarscht werden.

gruss

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 14:15

Zitat:
Original von Regionalligator
....wieso kenne ich keinen einzigen menschen, der nur im entferntesten an astrologische aussagen glaubt?

..

gruss


Woran das wohl liegen mag?
V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 14:57

es würde mir leidtun, dich als gläubigen idioten abzustempeln. aber du machst es mir echt schwer.
kannst du doch nichtmal vernünftig auf eine frage antworten...

bzw. so tut als wäre er eine mysteriöse person, die uns mit "wahrheit" zumüllt.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 19:15

Hallo R.,

Astro TV hat mit seriöser Astrologie nichts zu tun.
Seriöse Astrologie findest Du u.a. hier:

http://www.astrologenverband.de/

oder hier:

www.saehannover.de

oder hier:

http://www.astrologie-zentrum-hannover.de/
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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 19:22

Zitat:
Original von Regionalligator
.....also sag mir:
was ist astrologie deiner meinung nach?
...


Hallo R.,

mein Verständnis von Astrologie deckt sich mit diesem Text:

http://www.astrologiedhs.de/html/dissertation.html

Gibt es für € 2,99 hier:

http://www.astronova.de/8301-JnByaW1hcnk...uktdetails.html
V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 19:36

Zitat:
Original von Regionalligator
... astrologie ...
wieso verdient sie einen platz in diesem forum?
...


Als Weltbild gehört sie zur Philosophie.
V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 19:48

ich sehe keinen fundierten beweis für die einflüsse von sternen auf unser gemüt oder schlafverhalten.
vielleicht gibt es einflüsse, die uns unbekannt sind, aber über diese sollte man nicht spekulieren, oder sie als wahr verkaufen, wenn tests mit muscheln durchgeführt wurden. ich sehe keinen sinn in der astrologie, und glaube auch nicht, dass sie wirklich einen einfluss auf uns hat. und diesen kann man auch schlecht bestimmen oder? für mich hat das viel mit scharlatanerei zu tun. es mag vielleicht leute geben die sich was davei denken, und doch sind sie alle viel zu sehr im festen glauben verharrt, das astrologie etwas aussagen könnte, durch scheinheilige untersuchungen fundiert und gefestigt bahnen sich diese leute ihren weg durch die gesellschaft und suchen zusammenhänge die so scheinexistent sind wie die warme luft über offenem feuer. allein es gibt keinen beweis für die sinnhaftigkeit der astrologie ausserhalb von astrologenverbänden und büchern von gläubigen fundamentalsternendeutern.
man wähnt sich leicht in der wahrheit, und ich weiss, dass du mir das ebenso an den kopf werfen kannst, wie ich dir gerade eben. aber ich glaube nicht. ich akzeptiere zusammmenhänge nur dann wenn sie mir leibhaftig widerfahren oder wenn sie weitestgehend offensichtlich sind, wie zum beispiel die evolution. ich sage nie, dass das was ich sage wahr ist, aber ich sage auch nicht das gegenteil. weisheit und intelligenz kommt nicht zustande durch antworten, sondern durch fragen. astrologie ist eine antwort, und zwar eine starre, und von daher im vornherein von intelligenzbestien wie mir zur verdammnis verurteilt. das intelligente am menschen ist nicht, dass er eine antwort gibt, was (ganz banal) beispielsweise der sinn des lebens ist, das intelligente am menschen ist, dass er FRAGT was der sinn des lebens ist.

ich werde mich über leute wie euch nicht aufregen, repräsentiert ihr doch bloß, was den menschen ausmacht: die suche nach dem Grund.
aber ihr habt den grund genauso wenig gefunden wie politiker, philosophen, biologen, christen, physiker, juden, muslime, buddhisten, fussballspieler, LKW fahrer, lehrer, psychologen, müllmänner und so weiter...
das schlimme daran ist nur dass ihr GLAUBT ihr hättet den grund gefunden. doch niemand kann das wirklich.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 20:10

Zitat:
Original von Regionalligator
ich sehe keinen fundierten beweis für die einflüsse von sternen auf unser gemüt oder schlafverhalten.
.....


..... schade - soll das eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalt sein- denn in so kurzer Zeit konntest Du nicht mal die links angeschaut haben - ganz zu schweigen von dem Niehenke - Text zum Wesen der Astrologie.
Jedenfalls im philosophischen Seminar egal an welcher Uni wäre das eine echte "Glanzleistung".
Meine Empfehlung - laß die Finger von einem Studium der Geisteswissenschaften.
V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 20:18

Zitat:
Original von Regionalligator
....ich akzeptiere zusammmenhänge nur dann wenn sie mir leibhaftig widerfahren ....


Nun, dann mach die Erfahrung einer seriösen astrologischen Beratung.
Hier

http://www.astrologenverband.de/modules/...submitimage.y=7

gibt es den Hinweis , wo Du einen solchen Astrolgen oder eine solche Astrologin in Deiner Umgebung findest.
V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 22:11

ich werde meine zeit nicht mit dem lesen von texten von scharlatanen vergeuden, wie wärs wenn du mal einen link gibst zu einer neutralen aussage über die astrologie???
des weiteren scheinst du zu micht mehr in der lage zu sein, als strg + c in die tastatur zu hauen, um den inhalt mit strg + v in dieses forum zu kotzen. im übrigen habe ich nicht vor geisteswissenschaften zu studieren, aber galub mir, da lese ich wenigstens halbwegs fundierte texte. ausserdem gibt es kein studienfach astrologie, woran das nur liegen mag??? doch nicht etwa an der unwissenschaftlichkeit der astrologie????
zudem bin ich offenbar (noch) nicht verzweifelt genug einen scharlatanen aufzusuchen, die tricks sind mir doch bekannt. verzweifelt sind vielleicht die alten menschen, die sich für intelligent halten, dabei sind sie nichts als hirnentleerte kreaturen die trägen schrittes alle anderen mit halblügen beweihräuchern. so wie du.
ich wollte eigtl nicht ausfallend werden, aber was soll man machen???
ich kann solchen idioten wie dir ja nicht noch recht geben, bleib ruhig in deinem glauben, nimm das was ich geschrieben habe als konstruktive kritik, aber das tust du eh nicht. du wirst entweder zurückgeifern oder beleidigt abziehen. hoffentlich letzteres.
ich sehe nur die sinnentleertheit von deinen aussagen, und die scheinbare grundlosigkeit dieses forum zu vergewaltigen. es gibt hunderte foren wo dir gleiche gegenübersitzen und sich im mittelmaß aalen. wieso machst du das hier? keiner wird dir hier zustimmen. zur philosophie gehört ALLES, und astrologie ist das wenigste davon.
sollte nicht eine vernünftige antwort kommen, lass ich dich einfach weiterverrotten.

ich liebe dich!

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 23:27

Zitat:
[i]... ausserdem gibt es kein studienfach astrologie, ...




Urworte - Orphisch



1.Urwort



Wie an dem Tag, der Dich der Welt verliehen

Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,

Bist alsobald und fort und fort gediehen

Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.

So mußt du sein, Dir kannst du nicht entfliehen,

Das ändern nicht Sibyllen, nicht Propheten;

Und keine Zeit und keine Kraft zerstückelt

Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

Goethe



Johann Wolfgang Goethe (1989): Sämtliche Werke nach Epochen seines Schffens -- Münchner Ausgabe - Carl Hanser Verlag - Band 12 - Zur Morphologie(1820) I 2 S.91-
Zeilen 1 bis 8

Herausgegeben von: Becker, Hans J. von: Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie. Erfahrung, Betrachtung, Folgerung, durch Lebensereignisse verbunden.




Hier kann man einen Bachelor und einen Master in Astrologie erwerben:

http://www.kepler.edu/main/

Hier gibt es einen MA in Cultural Astronomy and Astrology

http://www.lamp.ac.uk/sophia/ma.html


Hier gibt es einen MA in the Cultural Study of Cosmology and Divination

http://www.kent.ac.uk/secl/thrs/postgrad...logy/index.html
V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 23:33

Zitat:
[i]...zudem bin ich offenbar (noch) nicht verzweifelt genug einen scharlatanen aufzusuchen, die tricks sind mir doch bekannt. verzweifelt sind vielleicht die alten menschen, die sich für intelligent halten, dabei sind sie nichts als hirnentleerte kreaturen die trägen schrittes alle anderen mit halblügen beweihräuchern. so wie du.
...ich sehe nur die sinnentleertheit von deinen aussagen, ...


es lohnt, auf den Astrophysiker, Atomphysiker und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker in einer Sendung des Süddeutschen Rundfunks am 07. Januar 1976 einzugehen , in der er ausführte, dass er in den Straßburger Fakultätszusammenhängen von Professor Bender im Jahre 1943 an einem Seminar von Tomas Ring teilgenommen und dort die Astrologie kennen gelernt habe. Er habe selbst etwa 60 Horoskope ausgearbeitet und nach den bei Thomas Ring gelernten Regeln gedeutet. Wenn er damals das Ausgearbeitete mit dem verglich, was er von den betreffenden Menschen wusste, kam er zu dem Schluss, dass an der Astrologie wohl was dran sei, nach seinen Worten eine Art „Gestaltwahrnehmung“.
Interessant war in dem Interview, dass Thomas Ring aus Sicht Carl Friedrich von Weizsäckers die Astrologie künstlerisch behandelte und dass Thomas Ring für von Weizsäcker so eine Art „Weiser“ war.
Von Weizsäcker konnte sich als Physiker keinen Reim darauf machen, was nach seiner Auffassung eigentlich der Fall hätte sein müssen, wenn die Astrologie empirisch wahr wäre. Er habe andererseits den Eindruck gewonnen, einfach in der Beschäftigung damit, dass empirisch etwas dran sei.

Wörtlich Carl Friedrich von Weizsäcker:
„Ich bin zwar skeptisch gegen die Astrologen, ich bin aber auch skeptisch gegen die Meinung der Physiker, nur das kann wahr sein, was sie selbst schon verstanden haben.“

...

Zusammenfassend ist nach Auffassung von von Weizsäcker die Naturwissenschaft nicht weit genug entwickelt, um sagen zu können, dass die Astrologie nicht wahr, und auch nicht weit genug entwickelt, um sagen zu können, welche Zusammenhänge astrologischer Art bestehen, wenn die Astrologie wahr sei.

V

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 23:37

Zitat:
Original von Regionalligator
...
unwissenschaftlichkeit der astrologie


Nicholas Campion

Langzitat aus Campion, Nicholas (2009): A History of Western Astrology - Volume II. The medieval and modern worlds. 1. publ. London: Continuum. S.X ff

„In der gegenwärtigen Situation des Jahres 2009 findet sich Astrologie einerseits als akzeptierter Teil der allgemeinen Öffentlichkeit wieder und andererseits wird sie verächtlich und lächerlich gemacht und der offenen Feindseligkeit ausgesetzt, sowohl von religiösen Kreisen als auch aus wissenschaftlichen Zirkeln.
Die letzten drei Jahrhunderte waren mehr ein Eisenzeitalter als ein goldenes Zeitalter für die Astrologie. […] Im 5. Jahrhundert n.Chr. kollabierte die Astrologie gewissermaßen. Im 12. Jahrhundert wurde sie wiederbelebt und Ende des 17. Jahrhunderts kollabierte sie erneut bzw. tat sie das tatsächlich? Wir werden sehen, dass die Wahrheit komplexer ist als diese einfachen Simplifikationen. Selbst in den Zeiten, von denen davon ausgegangen wird, dass die Astrologie kollabiert war, finden wir in den Hintergrundszenarien lebendige Akteure, die sich zeitweilig einfach unter anderen Etiketten verbargen. […]
Astrologie ist keine einzelne, bestimmte Technik oder Praxis oder Idee; Astrologie beinhaltet verschiedenartigste Erzählweisen und Techniken und Weltbilder über die Natur der Welt.
Wenn wir die Geschichte der Astrologie sorgfältig analysieren, werden wir feststellen, dass in jeweils unterschiedlichen Varianten Astrologie als Magie, als magisches System, als System der Vorhersage, als Modell für psychologische Entwicklungsstrategien, als Wissenschaft, als spirituelles Werkzeug, als Religion, als Divinationssystem und ähnliches vertreten und angeboten wurde. Dabei ist zu beachten, dass diese Bezeichnungen sich keineswegs gegenseitig ausschließen.
Es gab in der Geschichte der Astrologie immer miteinander im Wettkampf stehende Argumentationsstränge und variierende technische Systeme.
Astrologie kann praktiziert werden, um heilige Ziele zu erreichen (die Vereinigung der Seele mit dem Göttlichen), sie kann andererseits auch ganz profane Ziele verfolgen, Gewinnstreben, die Einnahme des gegnerischen Schlosses, Astrologie kann trivial angewendet werden, um verlorene Gegenstände wiederzufinden (Stundenastrologie) oder Astrologie kann ganz seriös und lebensbestimmend in die Lebenssituation integriert werden, und schließlich kann Astrologie für Todesprognosen verwendet werden.[…]
Astrologie kann eine großartige Erzählung sein, eine Metageschichte, die in Anspruch nimmt, alles und jedes erklären zu können, von dem eigenen gefühlsmäßigen Zustand bis zur persönlichen Zukunft und der Zukunft von Völkergemeinschaften.
Kulturelle Veränderungen und Entwicklung der Börsenkurse sind Gegenstand astrologischer Untersuchungen und Vorhersagen. Wer wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und andererseits wie war die letzte Inkarnation einer konkreten Person beschaffen?
In den Gemeinschaften der weltweiten Astrologie gab es immer heftige Debatten darüber, was astrologische Praxis leisten kann und vor allem, was sie nicht leisten kann.
In den letzten 2.000 Jahren haben Astrologinnen und Astrologen erbittert gestritten zu der Frage, ob, wie und in welcher Tiefe Astrologie die Zukunft vorhersagen kann.
[…]

Astrologie bietet einen Rahmen an mit Mustern, innerhalb derer sonst zufällig erscheinende Ereignisse sinnhaft interpretiert werden. Insofern kann Astrologie im Sinne des Soziologen Max Weber als Theodizee verstanden werden, wo sonst unerklärliche Vorfälle und Zufälle und Schicksalsschläge, gute wie schlechte, einem Sinn zugeführt werden. Der astrologische Kosmos ist schön und perfekt geordnet – […] Insofern ermöglicht Astrologie, Überlebensstrategien zu entwickeln, gewissermaßen mit dem Himmel in Kommunikation zu treten, um die täglichen Angelegenheiten besser zu verstehen und zu organisieren. […]
Astrologie ist allerdings grundsätzlich schwer so auf den Punkt zu bringen, dass eine einzige Art von Ideen bzw. Ideenkategorien oder Praktiken letztlich das astrologische Bild ergeben. Dies ist wiederum für die Historiker eines der Hauptprobleme bei der Interpretation der Astrologiegeschichte. […]
Ich folge einem Definitionsansatz, der es ablehnt, Astrologie in eine Beziehung zu setzen zu wissenschaftlichen oder religiösen Kategorien. Vielmehr ist es von Bedeutung und notwendig, Astrologie innerhalb ihres eigenen Paradigmas und Diskurses verstehen zu lernen, bevor man geschichtswissenschaftlich den Versuch unternehmen kann, sie mit anderen Erklärungssystemen in Beziehung zu setzen. Letztlich muss man die Frage beantworten, was genau der astrologische Kosmos diskursmäßig bedeutet. […]
Dabei sind naturgemäß besondere Probleme darin zu sehen, dass wir zwar das schriftliche Material lesen und auch den Versuch unternehmen können, die alten und nicht ganz so alten Texte zu interpretieren, es bleibt jedoch die Frage, inwieweit wir uns der damals gelebten Praxis durch Lektüre annähern können. Wir haben astrologische Texte aus dem Mittelalter, die uns die komplexen Regeln überliefern, die damals von Astrologen angewendet wurden, aber wir wissen keineswegs, welche Regeln vorrangig angewendet wurden, welche genau angewendet werden mussten und welche nur im Großen und Ganzen zur Anwendung kamen. […] Genauso wenig wissen wir, wie die konkrete Beratungspraxis damals im Alltag ablief. Insbesondere, was der Klient im Verhältnis zum Astrologen für Erfahrungen machen konnte. […]
Die Analyse der Astrologie in der Geschichte bleibt daher ein Versuch, sich über Texte und philosophische Schulen und soziale Kontexte dem Wesen der Astrologie zu nähern. […]

In der Vergangenheit haben vor allem Historiker sich der Astrologie gewissermaßen „von außen“ genähert, in dem Sinne, dass sie die astrologischen Techniken und Praktiken und theoretischen Hintergründe in die jeweils sozialen und politischen Kontexte gestellt haben. Dies ist eine völlig zulässige Herangehensweise, allerdings kann sie uns nicht das gesamte Bild liefern. Um zu verstehen, welche Attraktivität Astrologie in ihrer Hochblüte auf die Menschen ausübte und warum, ist es notwendig und nicht zu umgehen, ihre eigene Sprache verstehen zu lernen, die Mittel, mit denen ihre Ansprüche und Ziele gerechtfertigt wurden und wie die Alltagspraxis aussah.
Die uns dafür zur Verfügung stehenden Interpretationstechniken der Geschichtswissenschaften sind dabei in Kombination mit Philosophie und Soziologie hilfreich, aber nicht immer ausreichend, sodass ein letzter Rest von Zweifel für unser Verständnis bestehen bleibt. […]

Die Astrologiegeschichte konfrontiert uns mit bestimmten terminologischen Schwierigkeiten, wie sie auch schon J.R.R. Tolkien in seiner Diskussion von „Verzauberung“ und „Magie“ begegnet sind. „Übernatürlich“, so schrieb er, „ist ein gefährliches und schwieriges Wort in allen seinen Bedeutungsfacetten.“ Tolkien sah damals schon, dass die Unterstellung, dass es eine Welt gibt, eine Sphäre der Existenz, die komplett verschieden ist von unseren normalen Vorstellungwelten, Schwierigkeiten bereitet. Ein Glaube, der es natürlich ausschließt, mit naturwissenschaftlichen Methoden analysiert zu werden. […]
Das Übernatürliche ist mysteriös, entfernt und insofern verborgen. Insofern ist in der Astrologie natürlich immer der Begriff „okkult“ verwendet worden, als verborgenes Wissen, wie z.B. in Agrippas Büchern über die okkulte Philosophie und Magie. […]
Hier streift die Diskussion um die Astrologie die Diskussion zu der Kategorie „Esoterik“. […] Dabei bedeutet Esoterik „inneres Wissen, innere Weisheit“ im Gegensatz zur Kenntnis der äußeren Welt, setzt sich insofern von den materialistischen Weltanschauungsstrategien, insbesondere der heutigen Naturwissenschaft, deutlich ab. Insofern wird durch solche Begriffe wie „okkult“ und „esoterisch“ Astrologie von den heutigen zentralen Kategorien europäischen Lebens und wissenschaftlicher Fundierung distanziert.

Kategorien wie „übernatürlich“, „okkult“, „esoterisch“ versuchen allerdings vergeblich, dasjenige Bewusstsein hervorzurufen der kompletten Integration mit dem Kosmos als Ziel astrologischer Erfahrung wie Lévy-Bruhls „Participation mystique“.
Wir haben hier das Problem vor uns, dass das naturastrologische Wissen und ihr Wissensanspruch oft schwierig festzumachen sind und es deswegen eine Kluft zwischen Ontologie und den Annahmen der Astrologen gibt.“

V.

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RE: Jean-Baptiste Morin de Villefranche - ein berühmter Astrologe 11.02.2010 23:40

Zitat:
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ich sehe nur die sinnentleertheit von deinen aussagen...


Is there a political dimension to being an astrologer?

http://leelehman.com/index.html

zeigt das Video der Eröffnungsrede von Lee Lehman zur Graduierungfeier des Kepler College 2008 mit dem Titel:

"Is there a political dimension to being an astrologer?".

Lee spricht davon, dass es an Zeit ist, die aktuell stattfindende Diskriminierung und Verächtlichmachung der Astrologinnen und Astrologen zum politischen Thema zu machen.

Analog der Unterdrückung der Gay-Community wird die Astrologische-Community beispielsweise von der katholischen Kirche faktisch gleichbehandelt. Auch die astrologische Tätigkeit ist aus katholischer Sicht eine Sünde.

Der häufig stattfindende Gesichtsverlust in sozialen Bezügen, wenn man sich als "Astrologe" outet, weist genau die gleichen Unterdrückungsmechanismen auf, wie das in der Vergangenheit die Gay-Community erleben musste.

Lee weist zurecht darauf hin, dass es höchste Zeit ist zu deutlichem und lautstarkem Protest gegen die politisch, rechtlich und gesellschaftlich artikulierte Diskriminierung und bedauerlicherweise gibt es ja in diesem Bereich keine Antidiskriminierungsgesetze.

Die politische Akzeptanz des Astrologischen in der Gesellschaft steht auf der Agenda.

V.

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